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Über uns

Wir, die wir hinter Das dicke Forum stehen, sind von Übergewicht betroffene Laien, die sich sehr intensiv mit allen Fragen rund um dieses Thema beschäftigt haben. Wir sind zu der Überzeugung gelangt, dass Übergewichtige in vielen Fällen falsch behandelt werden, von sich selbst, von ihren Familien, ihren sonstigen Mitmenschen, von Ärzten. Dicke Menschen werden auf diese Weise häufig zu einem Verhalten genötigt, das ihr Problem nicht löst, sondern verschärft.

Dagegen treten wir an und plädieren für einen anderen, sachgerechteren Umgang mit Adipositas. Es ist ein Kampf gegen Windmühlen. Das ist uns klar. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf, zu einer grundlegenden Änderung im Umgang mit Übergewicht beitragen zu können. Wir, das sind u.a.:

Kubalibre

KubalibreBis zu meiner Einschulung war ich nicht übergewichtig, im Gegenteil. Ab da ging es allerdings stetig aufwärts. Der letzte größere Schub kam, als ich 1997 mit dem Rauchen aufhörte.

Diese Kilos halten sich leider bisher hartnäckig. Trotzdem habe ich eigentlich über das Dicksein nie groß nachgedacht bzw. mich deshalb verrückt gemacht. Auch von meiner Umgebung habe ich keine großartig negativen Reaktionen erfahren. Sicher habe auch ich einige Diätversuche hinter mir, diese allerdings nie mit großer Energie betrieben. Die üblichen Probleme im Alltag sind mir allerdings auch nicht fremd.

Dass es außer mir noch andere dicke Menschen auf der Welt gibt, war mir zwar klar, was diese aber zum Teil durchmachen, erfuhr ich erst, als ich zufällig im Mai 2003 ein Forum zu dieser Thematik fand und darin zu lesen begann. Als ich in diesem Forum gebeten wurde mitzuhelfen, habe ich dies gerne getan und setze dies im Dicken Forum fort.

Ich finde es gut, dass es im Internet Anlaufstationen gibt, in denen dicke Menschen nicht mit Diäten und Wundermitteln an der Nase herumgeführt werden, sondern wo sie lernen können, sich selbst zu akzeptieren, wie sie eben sind. Dabei will ich gerne im Dicken Forum mithelfen. Was aber nicht heißen soll, dass ich z.B. das Glorifizieren des Dickseins gut finde.

Kubalibre
(eines der ganz wenigen alkoholischen Getränke, die ich mag,
erst recht seit einem Urlaub in Kuba)

Martina

MartinaMit der Pubertät wurde ich moppelig. Mit 15 machte ich meine erste Diät. Mit 20 wurde der hühnereigroße Knoten aus meiner Schilddrüse entfernt, der bereits mit 13 sichtbar war. Danach fand eine jahrelange Nichtbehandlung meiner Schilddrüse statt. Mit 32 Rezidivoperation. Dazwischen immer wieder Diäten. Auch mal ein Magenballon. Ich wurde immer dicker und entwickelte neue Knoten auf der Schilddrüse.

Eines Tages, mit 36, begriff ich die Zusammenhänge zwischen dem gesellschaftlichen Umgang mit Übergewicht und dem Übergewicht selbst. Fortan weigerte ich mich, da weiter mitzuspielen. Ich wurde in der Dickenselbsthilfe aktiv und war entsetzt, was dicken Menschen unter völliger Außerachtlassung der Ursachen ihres Übergewichts angetan wird, von der Familie, von Gesundheitsfürsorgern, von wildfremden Menschen. Das war mir weitgehend erspart geblieben, da meine Eltern mir die Liebe nicht entzogen, als ich dick wurde. Probleme hatte ich erst viel später. Aber da hatte ich schon einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und konnte mich wehren.

Auch, als ich unlängst infolge eines Sturzes und einer Verkettung diverser Umstände beinahe aus meinem normalen Leben hinausgeworfen wurde, habe ich gekämpft und mich, insbesondere gegenüber gewissen Ärzten, die mich bereits abgeschrieben hatten, durchgesetzt. Die Sache ist noch nicht vollständig ausgestanden, aber ich bin auf einem guten Weg. Das Positive: Aus dem, was ist, das Beste zu machen, und Sport für Dicke wurden zu meinen Kernthemen.

Es war nur konsequent, mit dem Thema Übergewicht irgendwann ins Internet zu gehen. Und hier bin ich nun und hoffe, dass ich einen Beitrag dazu leisten kann, dass auch andere dicke Menschen diese ganze Manipulation, der wir da ausgesetzt sind, durchschauen und sich wehren.

Martina
(lat. die Kämpferin, die Kriegerische -
nomen est omen ;-) )

Sunny73

Sunny73Als kleines Kind eher zart und ein mäkeliger Esser, wurde ich in einer Kur mit 6 Jahren gepäppelt. Von da an war ich kräftig. Dies zusammen mit meiner eher wilden, burschikosen Art machte mich zu einem perfekten Ziel für Mobber schon in der Schulzeit. In dieser Richtung habe ich vieles durchlaufen, was so mancher Dicke kennt. Zu dem gesellschaftlichen Problem gesellte sich das familiäre, ich wurde auf „Futterabzug“ gesetzt, „durfte“ Brigitte und ihre Diät kennen lernen usw.. Wie generell bekannt, letztendlich sehr erfolglos. Wie viele im Forum habe ich mich dick diätet. Eine lange nicht erkannte Schilddrüsenerkrankung tat ihr Übriges, ebenso wie Hormon- und Stoffwechselstörungen. Zu diesen gesellte sich 2014 auch noch ein erblich bedingter Diabetes.

Dass ich leider eine Zeit lang auch Probleme mit einer Essstörung kompensiert habe, war ebenfalls nicht grade hilfreich, die Anzahl der Fronten oft übermächtig.

Ich bin schon so lange in diesem Forum, dass ich gar nicht mehr genau weiß, wie ich hier gelandet bin. Wohl aber weiß ich, dass ich froh war, hier wohltuend von ständigem Diätgequatsche und Missionierungsversuchen verschont zu sein. Daher helfe ich gern mit, dass dies so bleibt.

Seit ich versuche, meinem Körper zu helfen, mit meinem Gewicht umzugehen, und auch Dinge, die ich machen will, umsetze, genieße ich mein Leben sehr und lasse mir nicht so leicht in die Suppe spucken. So liebe ich mein Leben, meine Familie und Freunde, meine Tiere, Lesen, Kochen, Basteln, Reisen und alles, was noch so zu mir gehört.

Sunny73
(einer meiner ersten Chat- und Forennicks,
der auch mein Spitzname ist)

Letzte Aktualisierung:
03.06.2018

Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

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