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User-Treffen - Oktober 2007 PDF Drucken E-Mail

(Sonnenkuss) Tabarz liegt nicht an der Küste, sondern in Thüringen!

[Anmerkung der Redaktion: Der Text erreichte uns versehentlich in einer Fassung, in der sich noch Korrekturen von Nette befanden (hier rot dargestellt). Zur allgemeinen Erheiterung haben wir sie im Text stehen lassen! - Viel Spaß beim Lesen!] 

Nachdem stübbken im Bericht vom letzten Usertreffen ankündigte, dass wir eigentlich in den hohen Norden wollten, hat die Nette sich redlich bemüht, ein bezahlbares Hotel zu finden. Aber es ist günstiger ein Hotel an der See zu kaufen, als bezahlbare Zimmer für ein Wochenende zu mieten ...

Nach demokratischen Foren-Abstimmungen über Zeitpunkt und Ort, nachdem sich alle die wollten angemeldet hatten, sich die “Ach-ich-tät-ja-kommen-aber-mein-Kaffeewasser-kocht-Fraktion“ von selbst aussortiert hatte und etliche mehr oder weniger lang- und kurzfristige Absagen kamen, blieben am Ende 16 User, inklusive Partner, Abendgästin und Hund zum Treffen. Es zählt ja aber immer mehr die Qualität denn die Quantität und bei so übersichtlichen Treffen hat man auch wirklich die Chance jede und jeden kennenzulernen.

EisenachWider Erwarten kam das Nürnberger Auto mit der “Leisereiterin Nette“ und ihren zwei Begleiterinnen nicht als erstes in Tabarz an ... da saßen schon die anderen Nürnberger und die Offenbacher und tranken gemütlichst Kaffee (und das, wo ich mir das schönste und dollste und beste Zimmer sichern wollte – gemein!).

Na gut. Also hoch aufs Zimmer. Koffer ausgepackt und wieder nach unten.

Wir nahmen dann den für uns reservierten Nebenraum in Beschlag, um auch erst mal einen Kaffee zu trinken.

Bei jedem Auto, das vorfuhr, wurde hochgesprungen, um neugierig aus dem Fenster zu gucken: Wann kommen die Holländer? Kommen die erwartungsgemäß mit dem Wohnwagen? Wie groß ist Einstein wirklich? Grüßen die Frankfurter richtig? Das waren die bewegenden Fragen des
Nachmittags.

Die Leute trudelten nach und nach ein, immer mit großem Hallo empfangen und immer sofort als sympathisch und nett (Komma weg) eingestuft. Es war, wie auch schon bei den ersten zwei Usertreffen, eine bunte Truppe, die sich sehr gut einspielte und gut verstanden hat übers Wochenende.

Der Extra-Raum, in dem wir wirklich herrlich ungestört quatschen und feiern konnten, war am ersten Abend mit einer freundlichen Kellner-Azubine ausgestattet, so dass beim Essen und der Getränke-Nachschub-Bestellung nur leichte Engpässe entstanden. Am Abend kam dann auch unsere einzige Thüringer-Original-Forums-Userin Maxima zu Besuch.

Gitarrenspielerin Ein paar Leute entdeckten dann den “Tagescocktail“ (zu Ruberta schiel: Das wär was für dich gewesen!) und somit fiel dann das abendliche Singen mit lascher Gitarrenbegleitung auch nicht mehr schwer.

Sogar im Kanon haben wir es versucht und es hat gar nicht so schlecht geklungen. Selbst Einstein meinte einstimmen zu müssen und wurde dann zu Bernd und Rolf in ihr bierseliges Herren-Separee verbracht.

Am Samstagmorgen beschloss dann die gesammelte Truppe nach Eisenach zu fahren, mit den unterschiedlichsten Intentionen. Von einfach nur shoppen bis zum Erklimmen der Wartburg, nur rumlaufen und gucken und Kulturtrip, war alles dabei. Es bildeten sich verschiedene Auto-Teams und es wurde festgestellt, dass Holländer nicht zwangsläufig mit Wohnwagen hintendran rum fahren ... der Porsche hat keine Anhängerkupplung (!).

Nachdem alle den Eisenacher Bahnhof nebst Parkplatz gefunden hatten, wackelte die runde Gesellschaft in die Innenstadt von Eisenach.

Gruppenbild

Gleich am Eingang zur Fußgängerzone stand ein Denkmal (wer war das eigentlich?) [Luther natürlich! Smile] und wir stellten uns zum Gruppenbild mit Hund auf.

 Danach gings ab in die Stadt zum Shoppen. Nette und ich entdeckten auch gleich schier an der ersten Ecke ein Café mit dickenfreundlichen Stühlen und beschlossen spontan, schon gleich eine Pause zu brauchen. So nach und nach kamen die anderen Gelbforumler auch wieder aus den diversen Nougatpralinenshops und Billigramschläden raus und gesellten sich zu uns.

Die Hotel-Heimfahrt gestaltete wiederum jedes Auto-Team für sich:

Unsere Wandervögel Grüne Tomate, Ulrike und Schneggerla konnten sich irgendwie doch nicht einigen, ob sie jetzt wirklich da zur Wartburg hoch wollten oder lieber nicht. Süsses Diggerl, Nette und ich waren die Einzigen, die sich von den “Befahrverbotsschildern“ nicht beeindruckt zeigten und bis zu der Eselstation an die Wartburg hochgefahren sind, um Fotos zu machen, das letzte steile “zu-Fuß-Stück“ haben wir uns dann aber geschenkt.

KüheAuf der Rückfahrt zum Hotel haben wir dann das Navi ignoriert und sind einfach Frei-Schnauze übers Land gefahren. Wir lernten dabei eine Herde netter Thüringer kennen und haben uns köstlich amüsiert.

Lokerman nebst Lokerfrau, madita und Agila fuhren ins Mini-a-Thür und schauten sich dort die Wartburg an, Mania und Bernd wollten unbedingt “Thüringer Klöße“ essen und fuhren in ein Gasthaus und so machte jedes Autoteam eben, auf was es Lust hatte.

Natürlich hatte das Hotel auch wieder ein Hallenbad, das einige nach dem Eisenach-Trip besucht haben. Auch dort hatten wir natürlich wieder "feuchtfröhliche" Laune.

Badende "Venüsse" Am Abend waren wieder alle im Hotel und wir [Leerzeichen weniger] warteten hoffnungsvoll und hungrig aufs Abendessen, das man uns dann auch mit zweistündiger Verspätung auftischte. Leider wurde die Kellner-Azubine von unserem Service abgezogen und wir bekamen im Austausch eine “thüringische-Gabriele-Pauli-Domina“ gestellt.

Nach ein paar wirklichen Entgleisungen der Gutsten ist unserer “Leisereiterin Nette“ der Geduldsfaden gerissen und sie ging sich beschweren. Danach lief alles wie am Schnürchen.

Wir haben später wieder den Cocktail des Tages zu unserem Lieblingsgetränk gemacht und saßen bis in die Puppen ratschend und lachend zusammen.

Tischrunde Am Sonntagmorgen nach dem ausgiebigen Frühstück haben die Mica und der Sprotte dann den interessierten Damen und Herren nochmals ihr Auto vorgeführt, welches behindertengerecht ausgebaut ist und alleine von einer Person aus dem Rollstuhl heraus auch bedient und gebraucht werden kann.

Und dann kam der Abschied, mit vielen Umarmungen und dem Versprechen: Wir treffen uns wieder! Zu einem Wellness-Wochenende in Tschechien, denn alles ist günstiger als der Norden oder das Ruhrgebiet ...

Nur als Anmerkung von mir zum letzten Punkt: ich hab bisher in Tschechien noch nichts wirklich Tolles und Günstiges gefunden. Vielleicht wird es doch eher Südbayern (*hüstel*). Ich werde weiter suchen ...

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Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.
© 2005 – 2010 Lydia Kollien